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    <title>Willkommen!</title>
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    <description>Hier findest du alles rund um zwei meiner größten Leidenschaften: Fotografie und Retro-Computing. Ich teile analoge und digitale Bilder, Erfahrungen mit klassischer Technik sowie Einblicke in alte Betriebssysteme, Geräte und Software. Wenn du Nostalgie liebst und gerne durch den Sucher oder zurück in die Vergangenheit blickst dann bist du hier genau richtig.</description>
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      <title>Mein Retro-Mac Publishing-Setup</title>
      <link>https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/4/12_Mein_Retro-Mac_Publishing-Setup.html</link>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 08:59:19 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/4/12_Mein_Retro-Mac_Publishing-Setup_files/IMG_3243.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Media/object001_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Alte Systeme wieder so nutzen, wie sie damals gedacht waren — ein funktionierendes DTP-Studio aus der Ära zwischen QuarkXPress und InDesign, komplett auf klassischen Macs.&lt;br/&gt;Es gibt viele Wege, sich mit alter Technik zu beschäftigen. Manche sammeln, andere restaurieren — und dann gibt es den Ansatz, der mich am meisten reizt: alte Systeme wieder so zu nutzen, wie sie damals gedacht waren. In den letzten Monaten habe ich mir genau das aufgebaut: ein funktionierendes Desktop-Publishing-Setup aus der zweiten Hälfte der Neunziger, komplett auf klassischen Macs mit originaler Software. Was als einzelner eBay-Kauf begann, ist mittlerweile zu einer ernsthaften Sammlung geworden — und zu einem Projekt, das ich demnächst auch auf YouTube zeigen möchte.&lt;br/&gt;Die Software — ein vollständiges Inventar&lt;br/&gt;Wer auf das Foto schaut, sieht mehr als ein paar nostalgische Schachteln. Jedes dieser Programme hatte seinen festen Platz in den Workflows von Agenturen, Verlagen und Druckvorstufen. Zusammen bilden sie ein erstaunlich vollständiges Bild dessen, womit in der professionellen Mac-Welt tatsächlich gearbeitet wurde.&lt;br/&gt;QuarkXPress 4.0 &amp;amp; 4.1&lt;br/&gt;Der unangefochtene Layoutstandard der späten 90er. Version 4.0 und das Update auf 4.1 — beide als Original-Boxen für Mac OS vorhanden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Adobe InDesign 2.0&lt;br/&gt;Der aufstrebende Herausforderer, als Upgrade-Version auf Basis einer vorhandenen 1.5-Installation. Der Anfang vom Ende für Quark.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Adobe Photoshop 5.5&lt;br/&gt;Das Werkzeug für Bildbearbeitung schlechthin — die Version, die „Save for Web&amp;quot; einführte und damit Printdesigner ins Webzeitalter begleitete.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;KnockOut 2&lt;br/&gt;Spezialsoftware für präzises Freistellen, damals eine echte Geheimwaffe in der Druckvorstufe — als Macintosh-Upgrade.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Insignia SoftWindows 95&lt;br/&gt;Ein x86-Emulator, der Windows 95 direkt auf dem PowerPC laufen ließ — für Kompatibilitätstests oder schlicht aus Neugier.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Office:mac 2008&lt;br/&gt;Microsofts Office-Suite für den Mac — hier als Expression Media Edition. Zeigt, wie lange der klassische Mac im Büroalltag präsent war.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Adobe Creative Suite 5.5&lt;br/&gt;Design Standard — das letzte große Kaufprodukt vor dem Umstieg auf das Abo-Modell mit Creative Cloud. Ein historischer Endpunkt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Besonders reizvoll ist die Bandbreite: Die Sammlung reicht von Mitte der 90er (SoftWindows 95, Photoshop 5.5) bis ins Jahr 2012 (Creative Suite 5.5). Sie deckt damit fast zwei Jahrzehnte professioneller Mac-Software ab — und genau den Zeitraum, in dem sich Desktop Publishing grundlegend verändert hat.&lt;br/&gt;QuarkXPress gegen InDesign — ein Wendepunkt, live nacherlebbar&lt;br/&gt;Wer heute über Layoutsoftware spricht, meint in der Regel InDesign. Aber das war lange nicht so. QuarkXPress war bis weit in die 2000er hinein das Programm, mit dem Zeitschriften, Bücher und Kataloge gestaltet wurden. Quark hatte den Markt so fest im Griff, dass viele Druckereien ausschließlich Quark-Dateien annahmen.&lt;br/&gt;Man versteht plötzlich, warum Software damals so war, wie sie war — und warum der Wechsel so lange gedauert hat.&lt;br/&gt;Adobe trat mit InDesign 1.0 im Jahr 1999 an, dieses Monopol zu brechen. Die ersten Versionen waren ambitioniert, aber noch nicht auf Augenhöhe. Erst mit InDesign 2.0 (2002) wurde die Software so stabil und leistungsfähig, dass Agenturen tatsächlich über einen Wechsel nachdachten. Dass ich sowohl QuarkXPress 4.0 und 4.1 als auch InDesign 2.0 auf derselben Maschine betreiben kann, macht diesen Übergang greifbar. Man kann dieselbe Aufgabe in beiden Programmen lösen und am eigenen Bildschirm nachvollziehen, wo InDesign besser wurde — und wo Quark zu lange stehen blieb.&lt;br/&gt;1996&lt;br/&gt;QuarkXPress 4.0 erscheint und dominiert den DTP-Markt.&lt;br/&gt;1999&lt;br/&gt;Adobe stellt InDesign 1.0 vor — der Herausforderer betritt die Bühne.&lt;br/&gt;2001&lt;br/&gt;InDesign 1.5 / 2.0 erscheint, Mac OS X kommt auf den Markt.&lt;br/&gt;2003–2005&lt;br/&gt;InDesign überholt QuarkXPress bei Neuinstallationen. Der Wechsel wird unumkehrbar.&lt;br/&gt;2012&lt;br/&gt;Adobe CS 5.5 Design Standard — die letzte Kauf-Version vor Creative Cloud.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Workflow von damals&lt;br/&gt;Was diese Sammlung für mich besonders macht: Sie ist kein Museum — sie funktioniert. Auf dem Power Mac 7600 mit G3-Upgradekarte lässt sich ein kompletter Publishing-Workflow fahren, so wie er vor 25 Jahren in Agenturen und Redaktionen Alltag war.&lt;br/&gt;Am Anfang steht Photoshop 5.5 für die Bildbearbeitung. Scans werden retuschiert, Tonwertkorrekturen gemacht, Bilder für den Druck in CMYK konvertiert. Wenn ein Motiv freigestellt werden muss — etwa ein Produkt vor weißem Hintergrund — kommt KnockOut 2 zum Einsatz, das mit seinen Masking-Algorithmen auch heute noch erstaunlich gute Ergebnisse liefert. Die fertigen Bilder wandern dann ins Layout: entweder in QuarkXPress, wo sie per Bildrahmen platziert und mit Textumfluss versehen werden, oder in InDesign, das viele dieser Schritte eleganter und intuitiver löst.&lt;br/&gt;Genau diesen Workflow möchte ich demnächst in einem YouTube-Video zeigen — von der leeren Photoshop-Datei bis zum fertigen Layout, authentisch auf der originalen Hardware.&lt;br/&gt;Warum physische Software heute wieder spannend ist&lt;br/&gt;In einer Zeit von Abomodellen und Cloud-Zwang fühlt sich diese Sammlung fast wie ein Gegenentwurf an. Jedes dieser Programme gehört einem wirklich. Es gibt keine Aktivierungsserver, keine erzwungenen Updates, keine Abhängigkeit von einer Internetverbindung. Photoshop 5.5 startet heute genauso wie 1999 — und wird es auch in zehn Jahren noch tun, solange die Hardware läuft.&lt;br/&gt;Die Creative Suite 5.5 Design Standard markiert dabei einen besonderen Punkt: Es war die letzte große Adobe-Suite, die man kaufen und besitzen konnte. Danach kam Creative Cloud, und mit ihr das Abonnement als einzige Option. Dass ausgerechnet dieses Paket in meinem Regal steht, passt fast zu gut. Es schließt einen Kreis, der bei Photoshop 5.5 begann.&lt;br/&gt;Mehr als nur Technik&lt;br/&gt;Mein Setup ist am Ende mehr als eine Softwaresammlung. Es ist ein funktionierendes Kreativstudio aus einer anderen Zeit, das einen echten historischen Umbruch dokumentiert: den Übergang von QuarkXPress zu InDesign, von der Druckvorstufe zum digitalen Publishing, von Kaufsoftware zum Abo-Modell. Und der eigentliche Reiz liegt nicht darin, diese Dinge im Regal stehen zu haben — sondern darin, sie zu benutzen.&lt;br/&gt;Wer sich für Retro-Macs, alte Software oder klassische Workflows interessiert, wird hier in Zukunft noch mehr Einblicke finden. Und wer neugierig auf den Power Mac 7600 und den konkreten Workflow ist: Das YouTube-Video dazu ist in Vorbereitung.&lt;br/&gt;© 2026 Frank Meiners · frank-meiners.de</description>
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      <title>Dual-Monitor, OSSC und Cam Link</title>
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      <pubDate>Sun, 8 Mar 2026 19:09:24 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/3/8_Dual-Monitor,_OSSC_und_Cam_Link_files/IMG_2797.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Media/object003_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wenn man einen Power Macintosh 7600 im Jahr 2026 wieder in Betrieb nimmt, stellt sich eine Frage früher als erwartet: Wo zeige ich eigentlich das Bild an?&lt;br/&gt;In den späten Neunzigern war die Antwort einfach. Ein Apple-CRT oder ein MultiSync-Monitor dran, VGA-Kabel rein, fertig. Heute sieht die Sache anders aus. Mein 7600er steht als DTP-Workstation auf dem Schreibtisch, und daneben ein MacBook Air M4 als modernes Frontend für alle meine Retro-Projekte. Anfangs wollte ich das Bild des Power Mac nur auf dem MacBook sehen und aufnehmen können – für Dokumentation, Screenshots und später auch für Video. Inzwischen ist daraus ein vollwertiges Dual-Monitor-Setup gewachsen, das die Bedürfnisse von damals und heute verbindet.&lt;br/&gt;Die Signalkette&lt;br/&gt;Das Setup nutzt zwei Grafikkarten im 7600er gleichzeitig – Mac OS 9 unterstützt Dual-Monitor nativ, ohne zusätzliche Treiber. Einfach beide Karten einbauen, und es läuft.&lt;br/&gt;Primär: Twin Turbo 128M8 (VGA) → OSSC → HDMI → iiyama 4K-Monitor&lt;br/&gt;                                               → Elgato Cam Link 4K → MacBook Air M4&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sekundär: ATI XClaim 3D (VGA) → iiyama ProLite 17&amp;quot; (direkt)&lt;br/&gt;Der primäre Monitor hängt an der IMS Twin Turbo 128M8. Deren VGA-Signal geht in den OSSC – den Open Source Scan Converter – der es in ein digitales HDMI-Signal umwandelt. Von dort geht es an einen iiyama 4K-Monitor als Hauptbildschirm. Gleichzeitig kann das HDMI-Signal über den Elgato Cam Link 4K am MacBook Air M4 als Webcam-Quelle für Aufnahmen abgegriffen werden.&lt;br/&gt;Das Besondere am OSSC ist, dass er praktisch ohne Verzögerung arbeitet – er puffert kein ganzes Bild, sondern verarbeitet das Signal zeilenweise. Für mich als Anwender bedeutet das: keine spürbare Latenz zwischen Mausbewegung und Bildschirmreaktion.&lt;br/&gt;Der sekundäre Monitor – ein iiyama ProLite 17 Zoll – hängt direkt per VGA an der ATI XClaim 3D (3D Rage II+DVD). Kein OSSC dazwischen, einfach Kabel rein. Dieser Bildschirm dient als Zweitfläche für Paletten, Werkzeugkästen und Vorschau – genau so, wie DTP-Profis in den Neunzigern gearbeitet haben.&lt;br/&gt;Warum Dual-Monitor?&lt;br/&gt;Anfangs hatte ich gar keinen eigenen Monitor am 7600er – nur den OSSC/Cam-Link-Weg zum MacBook. Das funktionierte, aber man schaut eben auf ein OBS-Fenster in einem Fenster. Für die Dokumentation ideal, für längeres Arbeiten in QuarkXPress oder Photoshop auf Dauer etwas umständlich.&lt;br/&gt;Die Lösung war naheliegend: Die ATI XClaim 3D als zweite Grafikkarte in den 7600er stecken und einen iiyama ProLite 17-Zoll-Monitor direkt per VGA anschließen. Mac OS 9 erkennt beide Karten sofort und bietet im Kontrollfeld „Monitors“ die Möglichkeit, die Bildschirme frei anzuordnen. Kein Treiber-Gefrickel, kein Neustart – einfach einbauen und es läuft.&lt;br/&gt;Das Ergebnis ist ein Setup, das beide Welten verbindet: Der 4K-Monitor über den OSSC als Hauptbildschirm für Layouts und Bildbearbeitung, der 17-Zoll-iiyama als Zweitfläche für Werkzeuge und Paletten. Und der Cam Link läuft im Hintergrund mit – bereit für Aufnahmen, wann immer ich sie brauche. Das ist im Grunde genau der Workflow, den professionelle DTP-Arbeitsplätze in den späten Neunzigern hatten, nur mit modernen Monitoren statt CRTs.&lt;br/&gt;Die Grafikkarte macht den Unterschied&lt;br/&gt;Ein Detail, das ich erst durch Ausprobieren gelernt habe: Nicht jede Grafikkarte im 7600er spielt problemlos mit dem OSSC zusammen. Ich habe sechs PCI-Grafikkarten zur Auswahl – von der IMS Twin Turbo 128M8 über die ATI XClaim 3D und Apple Mach64 GX bis hin zu Banshee-basierten Karten von Formac und VillageTronic sowie einer Phase5 G-REX 3D mit Permedia-2-Chip.&lt;br/&gt;Zuverlässig funktionieren die IMS Twin Turbo 128M8 und die ATI-Karten. Beide liefern saubere, VESA-konforme VGA-Signale, mit denen der OSSC keine Probleme hat. Die Twin Turbo mit ihrem hochwertigen Texas Instruments TVP3030 RAMDAC erzeugt ein besonders stabiles Signal – deshalb ist sie meine primäre Karte am OSSC. Die ATI XClaim 3D (3D Rage II+DVD) dient als Zweitkarte für den Direktanschluss des 17-Zoll-Monitors – auch dort liefert sie ein tadelloses Bild.&lt;br/&gt;Schwieriger wird es mit den Banshee-Karten (Formac ProFormance III, VillageTronic MP850) und der Phase5 G-REX 3D. Hier bekomme ich am OSSC Signalprobleme – das Bild synchronisiert nicht sauber oder wird gar nicht erkannt. Der Grund liegt vermutlich in leicht abweichenden Signaltimings dieser Karten. Kleinere Mac-Grafikkartenhersteller wie Formac, VillageTronic oder Phase5 haben sich nicht immer streng an VESA-Standards gehalten, weil die Apple-Monitore der damaligen Zeit toleranter mit solchen Abweichungen umgingen. Der OSSC ist da wählerischer – und dahinter sitzt noch der Cam Link, der ebenfalls nur bestimmte Auflösungen und Refreshraten akzeptiert.&lt;br/&gt;Erfahrungswert: Wer einen OSSC mit einem Retro-Mac nutzen will, sollte zuerst die Grafikkarte testen. ATI-Karten und die IMS Twin Turbo 128 sind sichere Kandidaten. Bei Banshee-basierten Karten und exotischeren Chips wie dem Permedia 2 kann es Probleme geben. Ein RetroTINK 5X Pro oder ein GBS-Control wären möglicherweise toleranter – das werde ich noch testen.&lt;br/&gt;Das Setup im Überblick&lt;br/&gt;Primär-Monitor:&lt;br/&gt;Grafikkarte: IMS Twin Turbo 128M8 (Rev. 3.6, TI TVP3030 RAMDAC, 8 MB SGRAM)&lt;br/&gt;Signalweg: VGA → OSSC v1.8 → HDMI → iiyama 4K-Monitor&lt;br/&gt;Aufnahme: HDMI → Elgato Cam Link 4K → MacBook Air M4 (OBS Studio)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sekundär-Monitor:&lt;br/&gt;Grafikkarte: ATI XClaim 3D (3D Rage II+DVD, 4 MB SGRAM)&lt;br/&gt;Signalweg: VGA → iiyama ProLite 17&amp;quot; (direkt)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eingabegeräte: Apple Extended Keyboard II + Apple ADB Mouse II&lt;br/&gt;Ergebnis: Dual-Monitor-DTP-Workstation mit integriertem Aufnahmeweg&lt;br/&gt;Wie es sich anfühlt&lt;br/&gt;Im Alltag funktioniert das Dual-Monitor-Setup überraschend gut. Auf dem Hauptbildschirm über den OSSC ist die Latenz minimal – der OSSC arbeitet praktisch verzögerungsfrei. Beim Arbeiten in QuarkXPress oder Photoshop merke ich keinen störenden Versatz zwischen Mausbewegung und Bildreaktion. Der Zweitmonitor an der ATI läuft ohnehin direkt – keine Latenz, kein Umweg.&lt;br/&gt;Was das Setup besonders macht: Es bildet den klassischen DTP-Workflow der späten Neunziger nach. Das Layout oder Bild auf dem Hauptbildschirm, Werkzeuge und Paletten auf dem zweiten. Wer in den Neunzigern in einer Agentur oder Druckvorstufe gearbeitet hat, kennt dieses Gefühl. Und über den Cam Link läuft die Aufnahme im Hintergrund mit – der Mac-OS-9-Desktop als Live-Bild in OBS auf dem MacBook Air M4, bereit für Screenshots oder Video.&lt;br/&gt;Die Bildqualität ist gut. Der OSSC gibt das Signal sauber weiter, Schriften sind lesbar, Farben kommen korrekt an. Der 17-Zoll-iiyama am Direktanschluss liefert ein ebenso sauberes Bild. Für die Dokumentation des Retro-Projekts ist die Qualität mehr als ausreichend.&lt;br/&gt;Ausblick&lt;br/&gt;Langfristig möchte ich das Signalproblem mit den Banshee-Karten und der G-REX 3D lösen. Die Formac ProFormance III ist die schnellere Karte und wäre für DTP-Arbeit die bessere Wahl als primäre Karte am OSSC. Mögliche Ansätze sind ein RetroTINK als alternativer Scan Converter oder das Anpassen der OSSC-Timing-Parameter. Dafür steht ein zweiter 7600er als Testplattform bereit, sodass ich experimentieren kann, ohne das laufende System anzufassen.&lt;br/&gt;Das MacBook Air M4 bleibt das Herzstück auf der modernen Seite. Es ist leistungsstark genug für Videoaufnahme, Schnitt und später auch für YouTube-Produktion – und als ständiger Begleiter auf dem Schreibtisch ist es die natürliche Brücke zwischen der Retro-Welt und dem heutigen Workflow.&lt;br/&gt;Ein Gedanke reizt mich noch: einen CRT-Monitor als Primärbildschirm einzusetzen – für das authentischste Bild, das man auf einem Retro-Mac bekommen kann. Der OSSC/Cam-Link-Weg würde dann parallel als reiner Aufnahmekanal weiterlaufen. Aber das ist ein Thema für einen späteren Eintrag.&lt;br/&gt;© 2026 Frank Meiners · frank-meiners.de</description>
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      <title>Power Mac 7600 Setup</title>
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      <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 17:47:37 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/2/16_Power_Mac_7600_Setup_files/IMG_2858.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Media/object002_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Anfang 2026 habe ich eines meiner bisher schönsten Retro-Projekte abgeschlossen: einen Power Macintosh 7600, aufgebaut als High-End Workstation im Stil von 1997 – aber mit moderner Zuverlässigkeit. Das Besondere: Ich habe den Rechner nicht als komplettes System gekauft, sondern aus zwei separat erworbenen Mac-Bundles zusammengestellt.&lt;br/&gt;Kurzfassung: Zwei Spendermaschinen kombiniert, Storage komplett auf BlueSCSI umgestellt, und als Schlüsselteile eine IMS Twin Turbo 128 MB (separat gekauft) plus eine zweite 3D-Karte für ein echtes Dual-GPU-Setup eingesetzt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;1) Zwei Macs → ein „perfekter“ 7600&lt;br/&gt;Ich habe zwei Power Macintosh Bundles einzeln gekauft. Beide waren in unterschiedlichen Punkten gut – und in anderen Bereichen unvollständig. Genau das macht solche Builds spannend: Aus zwei „okayen“ Systemen entsteht am Ende ein wirklich stimmiges Gesamtpaket.&lt;br/&gt;Was ich aus den beiden Bundles übernommen habe&lt;br/&gt;	•	Das bessere Grundsystem (Board/CPU/RAM-Kombination je nach Zustand)&lt;br/&gt;	•	Die saubereren bzw. vollständigeren Gehäuseteile und das bessere Zubehör&lt;br/&gt;	•	Stimmige, stabile Bestückung statt „irgendwas, was gerade drin war“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2) Die zentrale Aufrüstung: IMS Twin Turbo 128 MB&lt;br/&gt;Der wichtigste Zukauf war die IMS Twin Turbo 128 MB. Diese Karte habe ich separat besorgt, weil sie das System in der Praxis deutlich aufwertet: sehr schnelle 2D-Ausgabe, scharfes Bild und ein Workstation-Feeling, wie es viele damalige DTP-Setups hatten.&lt;br/&gt;Warum die Twin Turbo so gut passt&lt;br/&gt;	•	Starke 2D-Performance für Finder, Fenster, DTP und Bildbearbeitung&lt;br/&gt;	•	Sehr scharfes Bild – perfekt für lange Sessions&lt;br/&gt;	•	Rundet das System historisch ab (Profi-Upgrade der späten 90er)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2) Dual-GPU-Setup: IMS Twin Turbo 128 MB + ATI Xclaim 3D&lt;br/&gt;Zusätzlich zur IMS Twin Turbo 128 MB ist in meinem Power Macintosh 7600 eine zweite PCI-Grafikkarte verbaut: eine ATI Xclaim 3D mit Rage GT-B Grafikprozessor.&lt;br/&gt;Diese Kombination entspricht exakt dem klassischen High-End-Studio-Setup der späten 1990er: Eine extrem schnelle 2D-Workstation-Grafikkarte (IMS Twin Turbo) wird mit einer dedizierten 3D-Beschleunigerkarte von ATI kombiniert. Genau so wurden professionelle DTP- und Grafik-Systeme damals aufgebaut.&lt;br/&gt;Die ATI Xclaim 3D im Detail&lt;br/&gt;	•	ATI Rage GT-B Grafikchip&lt;br/&gt;	•	Mac-spezifisches ROM (keine PC-Karte, sondern echte Mac-Version)&lt;br/&gt;	•	PCI-Interface&lt;br/&gt;	•	Hardware-Beschleunigung für RAVE, QuickDraw 3D und frühes OpenGL&lt;br/&gt;Damit übernimmt die ATI-Karte alle 3D-lastigen Aufgaben, die eine reine 2D-Workstation-Grafikkarte nicht effizient beschleunigen kann.&lt;br/&gt;Karte&lt;br/&gt;Aufgabe im System&lt;br/&gt;IMS Twin Turbo 128 MB&lt;br/&gt;Finder, Fenster, DTP-Software, Photoshop, Illustrator – ultraschnelle 2D-Darstellung mit sehr scharfem Bild&lt;br/&gt;ATI Xclaim 3D&lt;br/&gt;Spiele und 3D-Anwendungen – Quake, Tomb Raider, QuickDraw 3D, frühes OpenGL&lt;br/&gt;Historische Einordnung:&lt;br/&gt;Sowohl die IMS Twin Turbo als auch die ATI Xclaim 3D waren keine exotischen Drittanbieter-Karten, sondern wurden von Apple selbst in Power-Mac-Workstations der späten 1990er eingesetzt oder offiziell als Upgrade angeboten. Genau diese Kombination aus schneller 2D-Workstation-Grafik (IMS) und dediziertem 3D-Beschleuniger (ATI) war typisch für professionelle DTP-, Prepress- und Grafik-Systeme von Apple. Mein Power Macintosh 7600 rekonstruiert damit eine echte originale Studio-Konfiguration von 1997/1998.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;3) BlueSCSI statt SCSI-HDDs und CD-ROM&lt;br/&gt;Statt alter, lauter und heute oft unzuverlässiger mechanischer SCSI-Festplatten (und eines SCSI-CD-ROM) steckt jetzt eine BlueSCSI im System. Der Mac „glaubt“ weiterhin, er würde klassische SCSI-Geräte sehen – in Wahrheit liegen die Datenträger als Images auf SD-Karte.&lt;br/&gt;Was das in der Praxis bringt&lt;br/&gt;	•	Leise und kühl – kein mechanischer Stress&lt;br/&gt;	•	Stabil – keine Headcrashes, keine sterbenden Lager&lt;br/&gt;	•	Flexibel – mehrere virtuelle Platten + „CD“ per Image möglich&lt;br/&gt;Beispiel für ein sinnvolles Image-Layout:&lt;br/&gt;HD00_System.hda       (Mac OS 9.1)&lt;br/&gt;HD01_Apps.hda&lt;br/&gt;HD02_Games.hda&lt;br/&gt;HD03_Graphics.hda&lt;br/&gt;HD04_Scratch.hda&lt;br/&gt;CD06_MacOS91.iso&lt;br/&gt;CD07_Software.iso&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;4) Finale Konfiguration&lt;br/&gt;Power Macintosh 7600 – System Specification (ASP verified)&lt;br/&gt;Modell&lt;br/&gt;Power Macintosh 7600 (7500/7600 Serie)&lt;br/&gt;CPU&lt;br/&gt;PowerPC 604e @ 200 MHz&lt;br/&gt;L2 Cache&lt;br/&gt;256 KB extern&lt;br/&gt;RAM&lt;br/&gt;200 MB&lt;br/&gt;Betriebssystem&lt;br/&gt;Mac OS 9.1 (Deutsch)&lt;br/&gt;Finder&lt;br/&gt;Version 9.1&lt;br/&gt;QuickTime&lt;br/&gt;4.1.2&lt;br/&gt;CarbonLib&lt;br/&gt;1.1.1&lt;br/&gt;Grafik (Dual-GPU)&lt;br/&gt;IMS Twin Turbo 128 MB (Primary Display)&lt;br/&gt;ATI Xclaim 3D – Rage GT-B (Secondary / 3D)&lt;br/&gt;Primary Display&lt;br/&gt;1280 × 1024, 16.7 Mio Farben (IMS)&lt;br/&gt;Secondary Display&lt;br/&gt;1024 × 768, 256 Farben (ATI)&lt;br/&gt;Storage&lt;br/&gt;BlueSCSI Pico&lt;br/&gt;6 virtuelle SCSI-Festplatten (1× 1 GB, 5× 1.95 GB)&lt;br/&gt;1 virtuelles CD-ROM (Mac OS 8.5)&lt;br/&gt;Boot-Volume&lt;br/&gt;„Scafandra“ – 1.95 GB (HFS)&lt;br/&gt;Netzwerk&lt;br/&gt;Ethernet, Open Transport 2.7.4, TCP/IP aktiv (192.168.178.95)&lt;br/&gt;Warum Mac OS 9.1? Auf einem 604e ist 9.1 meist der beste Mix aus Performance, Stabilität und Treiberlage – ideal für DTP, Grafik und Spiele auf dieser Generation.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;5) Was dieses Setup für mich ausmacht&lt;br/&gt;Für mich ist das kein „alter Mac zum Anschauen“, sondern eine echte späte-90er Workstation, die man heute wieder sinnvoll nutzen kann: DTP, Photoshop/Illustrator-Feeling, klassische Games und natürlich das ganze Retro-Ökosystem (Images, Software, Austausch im Netzwerk).&lt;br/&gt;Warum ich solche Builds liebe&lt;br/&gt;	•	Aus zwei gebrauchten Bundles entsteht ein stimmiges Gesamtsystem&lt;br/&gt;	•	Historisch passend – aber verlässlich und leise dank BlueSCSI&lt;br/&gt;	•	Mit der Twin Turbo wirkt es wie eine echte Studio-Maschine von damals&lt;br/&gt;Tags&lt;br/&gt;PowerMac7600 RetroComputing MacOS9 MacOS91 BlueSCSI IMSTwinTurbo VintageMac PowerPC DTP Restoration&lt;br/&gt;© 2026 Frank Meiners — Build-Notizen &amp;amp; Retro-Projekte.</description>
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      <title>DataDesk MAC-101E</title>
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      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 07:53:01 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/1/30_DataDesk_MAC-101E_files/13793B49-D1DC-47A5-88A6-CE36AFC4EF6F_1_105_c.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Media/object002_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Manchmal sind es nicht die originalen Apple-Produkte, die am meisten faszinieren, sondern die hochwertigen Alternativen aus der gleichen Ära.&lt;br/&gt;Mit dem DataDesk MAC-101E habe ich meiner Sammlung ein besonders seltenes Stück aus den frühen 1990er-Jahren hinzugefügt. DataDesk war damals bekannt für extrem solide, ergonomisch durchdachte Tastaturen – oft auf Augenhöhe oder sogar über dem, was Apple selbst anbot.&lt;br/&gt;Das Besondere am MAC-101E ist seine Dual-Kompatibilität: Neben einem ADB-Anschluss verfügt die Tastatur zusätzlich über einen RJ-11-Port, wie er bei frühen Apple-Systemen und Apple-II-Rechnern zum Einsatz kam. Damit richtet sich das Keyboard nicht nur an klassische Macintosh-Modelle, sondern auch an noch ältere Apple-Hardware.&lt;br/&gt;Ein weiteres Highlight ist die integrierte Power-Taste, die bei Drittanbieter-Tastaturen keineswegs selbstverständlich war. Sie sorgt für ein authentisches Mac-Gefühl und zeigt, wie nah sich DataDesk am originalen Apple-Bedienkonzept orientierte.&lt;br/&gt;Der Zustand meines Exemplars ist bemerkenswert gut: kaum Vergilbung, saubere Beschriftung, vollständige Keycaps und ein insgesamt sehr gepflegtes Erscheinungsbild. Das Tippgefühl ist angenehm straff und erinnert eher an professionelle Workstation-Keyboards als an einfache Büroperipherie.&lt;br/&gt;Im direkten Vergleich zur Apple Extended Keyboard II ist das DataDesk MAC-101E seltener, weniger bekannt – aber qualitativ mindestens ebenbürtig. Genau diese Mischung aus technischer Qualität, Seltenheit und zeittypischem Design macht es für mich zu einem echten Sammlerstück.&lt;br/&gt;Ein schönes Beispiel dafür, dass Apples Ökosystem schon damals von starken Drittanbietern geprägt war – und dass Retro-Computing weit mehr ist als nur Originalzubehör.&lt;br/&gt;Modell: DataDesk MAC-101E&lt;br/&gt;Anschlüsse: ADB, RJ-11&lt;br/&gt;Ära: frühe 1990er-Jahre&lt;br/&gt;Status: voll funktionsfähig&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Archivfreundlich: statisches HTML, keine Cookies, kein Tracking, keine Skripte.&lt;br/&gt;© Frank Meiners · &lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/&quot;&gt;frank-meiners.de&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Ein Power Macintosh 7600 als Blindkauf</title>
      <link>https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/1/24_Ein_Power_Macintosh_7600_als_Blindkauf.html</link>
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      <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 12:24:47 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Eintrage/2026/1/24_Ein_Power_Macintosh_7600_als_Blindkauf_files/1C1EA0B0-9F26-4635-9DAF-DC8C8B42054C_1_105_c.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://frank-meiners.de/Blog/Media/object002_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:254px; height:187px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Ich habe diesen Power Macintosh 7600 „blind“ gekauft – ohne zu wissen, ob Logic Board, PCI-Slots und SCSI-Bus wirklich gesund sind. Genau deshalb war klar: Erst wird aufgebaut, dann wird getestet – und erst danach bekommt das System mein Vertrauen.&lt;br/&gt;Das Setup in Kurzform&lt;br/&gt;	•	CPU: PowerPC 604 @ 132 MHz&lt;br/&gt;	•	RAM: 136 MB (32‑Bit‑Adressierung aktiv)&lt;br/&gt;	•	System: Mac OS 8.1 (US)&lt;br/&gt;	•	Massenspeicher: BlueSCSI Pico (mehrere virtuelle SCSI‑Volumes)&lt;br/&gt;	•	Grafik: ATI mach64 (2 MB VRAM) + Phase 5 G‑REX3D (Permedia 2) für Dual‑Monitor&lt;br/&gt;BlueSCSI: moderner Speicher, klassischer SCSI‑Bus&lt;br/&gt;Mechanische SCSI‑Platten sind für Retro‑Projekte oft der wunde Punkt: laut, warm, unzuverlässig – und nicht selten kurz vor dem Ausfall. Mit BlueSCSI Pico bleibt der originale SCSI‑Workflow erhalten, aber die Technik dahinter ist endlich stressfrei. Ich nutze mehrere virtuelle Festplatten auf unterschiedlichen SCSI‑IDs, sauber getrennt nach System, Tools und Daten.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;../BlueSCSI_Pico.html&quot;&gt;→ Zum Detailartikel: BlueSCSI am Power Macintosh 7600&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Grafik: zwei PCI‑Karten wie eine 90er‑Workstation&lt;br/&gt;Für das typische „Pro‑Gefühl“ gehören für mich PCI‑Karten einfach dazu. In meinem 7600 stecken eine ATI mach64 für den klassischen Mac‑Desktop und zusätzlich eine Phase 5 G‑REX3D (Permedia 2). Damit läuft Dual‑Monitor bei 1024×768 stabil – genau die Art Setup, die früher in DTP‑ und 3D‑Umgebungen zu Hause war.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;../PCIGrafik_wie_in_einer_90erWorkstation.html&quot;&gt;→ Zum Detailartikel: ATI mach64 &amp;amp; Phase 5 G‑REX3D&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Hardware‑Tests: der Moment der Wahrheit (inkl. ROM‑Entdeckung)&lt;br/&gt;Richtig spannend wurde es im Apple Hardware Test. Die Tests liefen sauber durch – und nebenbei passierte der Aha‑Moment: Das System meldete sich als Machine ID 67 (9500/9600‑Familie). Erst im ausführlichen Hardware‑Info‑Block war klar, warum: Dieser 7600 läuft mit einem 9600‑ROM – etwas, das ich erst durch die Diagnosen entdeckt habe.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;../Apple_Hardware_Tests_7600.html&quot;&gt;→ Zum Detailartikel: Apple Hardware Tests &amp;amp; Diagnose-Log&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Warum ich das dokumentiere&lt;br/&gt;Retro‑Computing ist für mich nicht nur Nostalgie. Es geht ums Verstehen: Was steckt wirklich in der Maschine? Welche Upgrades sind sinnvoll – und welche Symptome sind nur „Testaufbau“ (z. B. der serielle Loopback ohne Kabel)? Genau deshalb schreibe ich diese Artikel: als nachvollziehbares Protokoll und als Inspiration für ähnliche Projekte.&lt;br/&gt;Archivfreundlich: statisches HTML, keine Cookies, kein Tracking, keine Skripte.&lt;br/&gt;© Frank Meiners · &lt;a href=&quot;https://frank-meiners.de/&quot;&gt;frank-meiners.de&lt;/a&gt;</description>
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